Drauradweg


Entlang des Drauradweges in Kärnten Land und Leute kennenlernen

Genussradeln an der Südseite der Alpen

 

Der Drauradweg (R1) verbindet drei Länder -  Österreich, Slowenien und Italien ohne Grenzen, brez meja, senza confini. Insgesamt 366 Kilometer – 222 davon in Kärnten - schlängelt er sich vom Toblacher Feld in Südtirol nach Maribor in Slowenien. Einheitlich beschildert, bestens ausgebaut (Asphalt, Feinschotterbelag) und größtenteils entlang des Kärntner Hauptflusses Drau und inmitten einer abwechslungsreichen Berg-Badeseen-Landschaft. Beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) wird der Drauradweg neuerdings als 5-Sterne-Qualitätsradtour geführt.

 

Zwar lässt sich die Tour durch Österreichs südlichstes Bundesland locker in vier Tagen bewältigen, doch dann würde keine Zeit für die vielen Besonderheiten entlang des Weges bleiben. Hier warten nämlich nicht nur unzählige Möglichkeiten, Land und Leute kennenzulernen, hier gibt es auch mehr als 50 zertifizierte Drauradweg Wirte, die mit Spezialitäten aus der Kärntner Alpen-Adria-Küche verwöhnen.  Außerdem bieten sie Unterkunft (auch für eine Nacht) und Akku-Aufladestationen für E-Bikes, sichere Radabstellplätze und Trockenmöglichkeiten für nasse Kleidung. Wer nicht den ganzen Drauradweg auf dem Rad zurücklegen möchte, nutzt den Zug, das Schiff oder den Drauradwegbus. Auf Wunsch kann auch ein Gepäcktransport organisiert werden.

 

Der eigentliche Startschuss für den Drauradweg fällt am Toblacher Feld in Italien.
Dieser Streckenabschnitt ist dank seiner Breite und seines Gefälles sehr gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet. „Willkommen in Kärnten“ heißt es schließlich in Oberdrauburg. Kaum einige Male in die Pedale getreten, bietet sich ein Abstecher ins Kräuterdorf Irschen am Fuße der Kreuzeckgruppe: Ein verborgenes Naturjuwel, das man sehen, hören, riechen und schmecken sollte.

 

Begleitet von den bewaldeten Hängen der Gailtaler Alpen mit ihren markanten Felsgipfeln geht es weiter Richtung Spittal an der Drau. Das imposante Renaissanceschloss Porcia im Zentrum der Bezirksstadt zählt zu den bedeutendsten historischen Bauten der Region Millstätter See. Das hier  beheimatete Museum für Volkskultur ist nicht nur wegen seiner Initiative „Museums für Kinder“ (MUKI) einen Besuch wert.

   

Nach 40 „lockeren“ Kilometern entlang der Drau ist Villach erreicht. Die Stadt liegt nahe der slowenischen und italienischen Grenze und wartet mit unzähligen  Ausflugsmöglichkeiten für jeden Geschmack und jedes Alter auf. In der KärntenTherme in Warmbad Villach können stramme Waden im warmen Thermalwasser gelockert werden. Die Burgruine Landskron über dem Ossiacher See ist mit der Adlerflugschau und dem Affenberg ein attraktiver Ausflugstipp vor allem für Familien. Wer einen herrlichen Blick auf Kärnten genießen möchte, kann den Gipfel der 2000 Meter hohen Gerlitzen Alpe bequem mit der Kanzelbahn erreichen.  Einen würdigen Abschluss für die Radetappe bildet eine Schifffahrt am Ossiacher See oder auf der Drau.

 

Die Route zwischen Villach und Völkermarkt zählt zu den abwechslungsreichsten des gesamten Drauradweges. Ausflüge zu den nahegelegenen, bis zu 28 Grad warmen Badeseen - Wörthersee, Faaker See oder Klopeiner See – lohnen besonders und sind für einen Sprung ins Nass genau das Richtige. Zum Eintauchen in die Kärntner Geschichte empfiehlt sich Frög nahe Rosegg, eine sehenswerte Fundstelle von hallstattzeitlichen Gräbern. Bei der Weiterfahrt durchs Rosental führt der Weg größtenteils auf gut befahrbaren Dammwegen. Ein weiterer Höhepunkt am Weg: Ferlach, Büchsenmacherstadt mit Weltruf.

 

Die Drau-Auen mit vielfältiger Fauna, atemberaubende Blicke auf die Karawanken, Völkermarkt  mit seinem Stadtmuseum oder die höchste Eisenbahnbrücke Europas. Das sind nur einige Eindrücke, die man am Drauradweg in Südkärnten sammeln kann. Die  Region rund um Österreichs wärmsten See, den Klopeiner See, setzt seit Jahren auf das Thema Rad und so können hier Genussradler und Biker die besten Bedingungen für einen abwechslungsreichen und erholsamen Aktivurlaub in der Natur finden. Das besonders gut ausgebautes Radwegenetz kann individuell aber auch mit einem Radguide erkundet werden.

 

Lust etwas Neues zu erleben? Vom Fluss auf den Berg zu fahren? Der Petzen Flow Country Trail mit seinen zehn Kilometern Länge und 1000 Höhenmetern gehört zu den spektakulärsten Bike-Trails in Europa. Wer zusätzliche Ausrüstung braucht, kann diese direkt an der Talstation der Petzen Bahn ausleihen.

 

Von der österreichischen Grenze in Lavamünd erreicht man Maribor in etwa ein bis zwei Tagesetappen.

 



Hilfreiches für die Tourenplanung:

Auf www.touren.kaernten.at steht ein persönlicher Kärnten Tourenplaner zur Verfügung. Die Touren werden auf interaktiven Karten, Luftbildern oder in 3D dargestellt und geben eine ausgezeichnete, individuelle Planungshilfe für Urlaubs- und Freizeitaktivitäten in Kärnten. Auf Wunsch können die gewünschten Touren auch selektiert und als Tourenblatt ausgedruckt werden. Außerdem gibt es ab heuer ein neues, informatives App zum Drauradweg.

 

Weitere Informationen:

Kärnten Radreisen - Spezialist für organisierte Radreisen in Kärnten unter

www.kaernten-radreisen.at

 

Weitere Informationen zum Thema Radfahren gibt es unter www.drauradweg.com, www.rad.kaernten.at, und www.touren.kaernten.at

 

Viele Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Radwegnähe sind in der Kärnten Card inkludiert. Sie gilt von 10. April bis 26. Oktober und kostet 37 (Erwachsene) bzw. 17 (Kinder) Euro pro Woche und gilt für mehr als 100 Ausflugsziele in Kärnten. Info: www.kaerntencard.at

 

Pressekontakt Kärnten Werbung GmbH

Mag. Ute Zaworka

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Im Medienarchiv finden Sie entsprechende Bilder zu Ihrer Kärnten-Geschichte:

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