KEM Förderung für den öffentlichen Bereich

"Raus aus dem Öl" - Bonus < 100 kW

Gefördert wird die Neuerrichtung von Holzzentralheizungen, Wärmepumpen sowie der Anschluss an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärme.

Im Rahmen der Förderungsaktion sind ausschließlich Heizungsanlagen mit einer thermischen Leistung unter 100 kW förderungsfähig. Wesentlich für die Wahl des neuen Heizungssystems ist die Anschlussmöglichkeit an ein hocheffizientes Nah-/Fernwärmenetz.

Förderungsfähig sind Kesselanlagen für Zentralheizungen und zur Erzeugung von Prozessenergie, zur zentralen Wärmeerzeugung von Gebäuden, die mit Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz betrieben werden.

Die Förderhöhe beträgt pauschal bei Anlagen bis 50 kW EUR 3.000,-- und von 50-100 kW Leistung EUR 4.800,-- und ist mit max. 21% der förderfähigen Kosten begrenzt.


Biomasse Einzelanlagen und Mikronetze >100 kW

Gefördert werden Kesselanlagen >100 kW Nennwärmeleistung, die mit Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz betrieben zur Zentralheizung oder zur Erzeugung von Prozessenergie verwendet werden, sowie Mikronetze zur innerbetrieblichen Wärmeversorgung in Verbindung mit einer Kesselanlage.

Förderungsfähig sind die Investitionskosten für die Anlage sowie für Planung und Montage.

Die Förderhöhe beträgt 30% (12% Land und 18% Bund) der Förderbasis +3% Zuschläge (Nachhaltigkeitszuschlag), die maximale Förderhöhe beträgt EUR 900,-- pro eingesparter Tonner CO²..


KEM Holzheizung < 400 kW

Gefördert werden Kesselanlagen mit weniger als 400 kW thermischer Leistung, die mit Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz betrieben werden. Die Förderung umfasst Investitionen für Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung.

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss ausbezahlt.

Die Förderung setzt sich wie folgt zusammen:

(0-50 kW) EUR 155,--/kW

(51-399 kW) EUR 70,--/kW

EUR 10,--/kW Zuschlag, bei österreichischen Umweltzeichen und bei gleichzeitiger Umsetzung einer thermischen Solaranlage.

Die maximale Förderung ist mit 30% der anerkannten Kosten begrenzt.